Datum
28. Juli 2014
Thema
Online

Kampagnen-Tracking: Erfolg per Linkbuilding messen

Link-Tracking von Kampagnen – welche Maßnahme wirkt beim User?

Kampagnen-Tracking

Der Aufbau von B2B-Marketing-Kampagnen ist mit Arbeit, Zeitaufwand und auch Kosten verbunden. Der Wunsch, den Erfolg einer Kampagne messbar zu machen, ist daher verständlich. Was bei Printmedien nur bedingt möglich ist, lässt sich online leichter nachvollziehen. Hier kann der gezielte Einsatz von Kampagnen-Links Aufschluss über das User-Verhalten geben.

Ob Online-Banner, Newsletter oder Kampagnen-Landingpage – die Möglichkeiten für Marketer, ihre Botschaft zu verbreiten, sind im World Wide Web breit gefächert. Daher ist es umso wichtiger zu erkennen, welche Maßnahme die Aufmerksamkeit des Kunden am ehesten erregt. So können zukünftige Kampagnen zielgerichteter geplant, ihr Wirkungsgrad und der Erfolg gesteigert werden. Ein geeignetes Mittel für die Analyse ist das Kampagnen-Tracking mittels Linkbuilding.

Markierte Links geben Aufschluss

Das Prinzip hinter dieser Methode ist relativ simpel. Jedes Online-Medium einer Marketing-Kampagne  erhält Links, die zur Produkt- und/oder Unternehmenswebsite des Anbieters führen. Aufgrund spezifischer Tracking-Parameter lassen sich die Links eindeutig den einzelnen Medien zuordnen. Ein Analyse-Tool erfasst jeden Klick auf einen der markierten Pfade. Die Ergebnisse dieses Trackings zeigen, welches Medium am besten gearbeitet und die meisten Nutzer zur Ziel-Website geführt hat.

Um ein solches Kampagnen-Tracking aufzusetzen, bedarf es nicht einmal aufwendiger Software. Internet-Multi Google stellt beispielsweise leicht verständliche und simpel zu handhabende Online-Tools bereit. Der Google URL-Builder bietet sich für die Erstellung der Tracking-Parameter an, Google Analytics als ergänzendes Analyse-Tool.

Richtig Tracken

Damit das Tracking wie gewünscht funktioniert und keine Fehler auftreten, sind bei der Erstellung einer Tracking-Kampagne Sorgfalt und eine umsichtige Planung geboten. Allzu leicht gehen durch Nachlässigkeit wichtige Informationen verloren. Daher bietet es sich an, folgende Tipps zu beachten:

  1. Überblick verschaffen: Es ist wichtig, alle Maßnahmen der Marketing-Kampagne zu erfassen und jede einzelne in das Tracking miteinzubeziehen. Nur so ist die Analyse vollständig und wertig.
  2. Namenskonvention für Tracking-Parameter festlegen: Eine einheitliche Nomenklatur (feste Kategorien für Medium, Quelle etc.) verhindert, dass es im Rückblick auf mehrere getrackte Kampagnen zu Fehlern und Fehlinterpretationen kommt.
  3. Tracking-Parameter generieren und anhängen: Darauf achten, alle Maßnahmen einzubeziehen, keine Schreibfehler zu machen und Namenskonventionen einzuhalten.
  4. Ziele definieren und dokumentieren: Wie viele Nutzer sollen erreicht werden? Wie hoch ist die fokussierte Conversion-Rate?
  5. Reporting durchführen: Eine Dokumentation aller Kampagnen hilft, Vergleichswerte zu ziehen und daraus Informationen für zukünftige Kampagnen abzuleiten.

Kampagnen-Tracking mag anfangs einiges an Zeit in Anspruch nehmen, langfristig relativiert sich dies jedoch. Der Prozess wird zur Routine – im positiven Sinn. Zudem rechnet sich der Analyse-Aufwand, da hierdurch Planungsprozesse neuer Marketing-Kampagnen optimiert werden können.

 


Bildquelle: Copyright: denphumi/istock.com

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