Datum
21. Juli 2014
Thema
Online

Mobile Internet-Nutzung im B2B

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Mobile Endgeräte – B2B-Entscheider schätzen "WWW to go"

Mobile Recherche

Sie sind immer griffbereit und unabhängig von Zeit und Ort einsetzbar: Smartphone, Tablet und Co. Kein Wunder wächst der über mobile Endgeräte produzierte Online-Traffic rapide. Das Internet to go wird vor allem für Medienkonsum und Informationssuche genutzt, setzt sich aber auch im E-Commerce immer mehr durch. B2B-Entscheider folgen diesem Trend. Sie recherchieren und kaufen vermehrt via mobilem Endgerät.

Im B2B erfolgt die Web-Recherche immer häufiger mobil. Das liegt nicht zuletzt daran, dass B2B-Entscheider immer jünger werden und der Griff zum Smartphone inzwischen in fast jeder Alltagsituation selbstverständlich ist. Schon 2013 stellte das SAP-Unternehmen hybris in einer Studie fest, dass sich mehr als die Hälfte der B2B-Kunden online per Smartphone über ein Produkt informieren.[1].

Einer Befragung zufolge, die Forbes Insight nun im Februar 2014 durchführte, nutzen inzwischen bereits gut 90 Prozent aller B2B-Entscheider ihr Smartphone täglich für geschäftliche Angelegenheiten und greifen zudem zur Ausführung beruflicher Aufgaben immer häufiger zum Tablet. Besonders interessant: Rund 80 Prozent der Befragten gaben an, Produktrecherche per mobilem Endgerät zu betreiben. Zudem hatten 25 Prozent in den vorausgegangenen sechs Monaten sogar geschäftliche Käufe über ihr Smartphone getätigt[2].

Wie sich zeigt, etablieren sich mobile Endgeräte im B2B immer mehr als multimediale Alltagstools. Demnach wird ihnen überdurchschnittlich viel Aufmerksamkeit gewidmet. Das wissen auch Maketer und profitieren schon jetzt davon.

Mobile Online-Werbung – die Akzeptanz steigt

Mobile Werbung etwa wird inzwischen von vielen Nutzern als ähnlich alltäglich wahrgenommen wie Fernseh-Werbung. Es erscheint daher durchaus sinnvoll, diesen Kanal auch im B2B-Marketing zu nutzen. So gaben 57 Prozent der Teilnehmer der Forbes Insight Umfrage an, dass sie mobile Anzeigen bewusst beachten und 56 Prozent bestätigten, dass sie schon auf mobile Anzeigen geklickt haben.

Bevor allerdings der Schritt zur mobilen Werbung gemacht wird, sollte sich ein B2B-Unternehmen entsprechend medial aufstellen. Und zwar in Form eines für den mobilen Gebrauch optimierten Internetauftritts. Schließlich möchte der interessierte Anwender per Touch auf die Anzeige weiterführende Informationen und Angebote mobil abrufen. Eine statische Desktop-Website stellt die Inhalte jedoch in einer für mobile Endgeräte nicht praktikablen und wenig ansprechenden Weise dar. Diese mangelnde Usability führt häufig zum Abbruch des Vorgangs.

Bisher verfügen allerdings nur rund 23 Prozent aller B2B-Anbieter über eine mobile Seite bzw. über einen Online-Auftritt im Responsive Design.

 


 

[1] Forrester Report: "Online and Mobile Are Transforming B2B Commerce", 2013
[2] Forbes Insight, „The Connected Executive – Mobilizing the Path to Purchase”, 2014
Bildquelle: Copyright: buchachon/istock.com

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