Datum
03. Juni 2016
Autor
von Eva Wachter
Thema
Social Media

Marketingstudie „Social Media im B2B“

Lagebericht aus der Praxis zu Qualität, Zielen, Herausforderungen

Bild: © ra2 studio/ fotolia.com

Social Media hat sich auch im B2B zu einem elementaren Bestandteil des Marketingmix entwickelt. So nutzen inzwischen 30 Prozent der deutschen B2B-Unternehmen die sozialen Medien, auch wenn Deutschland im europäischen Vergleich hinterherhinkt. Die Bedeutung von Social Media ist hier noch nicht vollständig angekommen und es fehlt allgemein an Social Media Strategien sowie konkreten Zielen. dieleutefürkommunikation hat über 100 Entscheider befragt, um ein genaues Bild über die aktuelle Social-Media-Lage in deutschen B2B-Unternehmen zu bekommen – die Ergebnisse fasst eine neue Marketingstudie zusammen.

Aus der neuen Studie geht klar hervor, dass noch viel zu tun ist: So verwenden Unternehmen die jeweiligen Social Media Kanäle hauptsächlich zur Veröffentlichung eigener Inhalte und nutzen sie noch nicht in ihrem gesamten Ausmaß. Die effektive Interaktion mit Kunden ebenso wie die Vernetzung mit wichtigen Influencern über verschiedene Kanäle hinweg werden noch vernachlässigt.

Bewusstsein schaffen

Auch die Verantwortlichen in den Unternehmen sehen Handlungsbedarf. Ein Großteil der Befragten bewertet die eigenen Social Media Aktivitäten nur mit der Note „befriedigend“, so eines der Studienergebnisse. Besonders die Interaktion mit der Zielgruppe bedarf der Verbesserung. Um sich im Social Media Marketing erfolgreicher aufstellen zu können, sind vor allem mehr personelle Ressourcen erforderlich. Doch die Betreuung der sozialen Netzwerke fällt meist der Marketingabteilung zu, die diese Aufgabe zusätzlich stemmen muss. Es muss also nicht nur nach außen, sondern auch nach innen gearbeitet werden, um mehr Akzeptanz für dieses Unterfangen im Unternehmen zu schaffen. Und auch dafür, dass die Präsenz in den Social Media nicht mehr nur als eine „lästige Pflicht“ bzw. als ein „Zeitfresser“ angesehen wird. Dieses Denken ist vor allem in den Etagen der Geschäftsführung verbreitet, in denen das Bewusstsein für die Bedeutung von Social Media Aktivitäten noch nicht ausreichend vorhanden ist.

Interaktion braucht Zeit

Gut Ding will Weile haben – das gilt auch bei Social Media. Und diese Weile bzw. Zeit sollte aufgebracht werden, indem entweder die Stelle eines Social Media Managers geschaffen oder diese Arbeit an Agenturen extern vergeben wird. Immerhin eröffnet diese Beschäftigung reelle Chancen in der Akquise und Kundenbindung. Ein  regelmäßiger Check der verschiedenen Kanäle und ein schnelles, kompetentes Reagieren auf Anfragen sind hierfür unerlässlich. Ein Kanal, auf dem nichts passiert, ist ein toter Kanal ohne Mehrwert für das jeweilige Unternehmen.

Mehr Informationen finden Sie in der Marketingstudie „Social Media im B2B“ – hier kostenlos zum Download erhältlich.

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