Datum
24. Nov 2014
Thema
Social Media

Up to date – aus Social-Media-Aktivitäten lernen

4 von 5 Sterne, 1 Bewertung

Social Media Monitoring im B2B einsetzen

Social Media Monitoring

Viele Marketing-Kampagnen umfassen bereits Maßnahmen in sozialen Netzwerken. Social Media lebt jedoch von der Interaktion. Viel entscheidender als eigene Posts im Unternehmens-Blog sowie im Firmen-Kanal bei Facebook, Twitter und Co. sind die Kommentare, Likes und Diskussionen, die vom User ausgehen. Sie geben Aufschluss darüber, welches Image das Unternehmen hat und ob bzw. wie dessen Produkte beim Kunden ankommen – ein schlagendes Argument für Social Media Monitoring.

Noch immer sind viele Unternehmen im B2B skeptisch, wenn es um die Nutzung von Social-Media-Kanälen geht. Oftmals herrscht die Meinung vor, dass Aktivitäten bei Facebook, Twitter und Co. in diesem Geschäftsfeld zu wenig Aufmerksamkeit erregen und sich daher nicht rentieren. Zu Unrecht, was sich an Beispielen wie SAP und BASF belegen lässt. Beide B2B-Unternehmen sind seit Jahren in sozialen Netzwerken aktiv und das durchaus mit Erfolg. So zählen sie jeweils über hunderttausend Likes auf Facebook, agieren regelmäßig via Twitter, teilen Bilder und Präsentationen auf Slideshare etc. Es zeigt sich also, dass Social Media im B2B tatsächlich funktionieren kann.

Allerdings greift auf der Contra-Seite das Argument, dass es sich hier um Global Player handelt und solche Ergebnisse kaum auf KMUs im B2B übertragbar sind. Doch selbst wenn Unternehmen keinen Mehrwert in eigenen Social-Media-Aktivitäten sehen und darauf verzichten, heißt das nicht, dass sie bei Facebook und Co. unsichtbar sind. Schließlich teilen Nutzer ihre Meinungen über Marken und Produkte nirgendwo sonst so offen und direkt wie in der Web-Community – und zwar aus völlig eigenem Antrieb. Entscheidend für Unternehmen ist, dass dabei ein gewisses Image entsteht, das sich rasend schnell verbreitet und das Urteil sowie das Kaufverhalten potentieller Kunden beeinflussen kann. Wer keinen Einblick in die Community hat, bzw. auf ein Mitwirken verzichtet, lässt ein beträchtliches Potenzial zur positiven Einflussnahme auf Ruf und Erfolg seines Unternehmens ungenutzt.

Die Macht der sozialen Netzwerke nutzen

Die Image-Frage allein sollte Firmen als Anlass dienen, Social Media Monitoring zu betreiben und die eigene Wirkung sowie die Reaktion der User zu analysieren. Tatsächlich sprechen aber noch weitere Argumente für die konsequente Beobachtung und Auswertung von Aktivitäten in sozialen Netzwerken.

So lassen sich sowohl Aussagen und Bewertungen von Bestandskunden als auch Anfragen und Kommentare potenzieller Interessenten für die Zielgruppenanalyse nutzen. Wie sich Konkurrenzunternehmen auf dem Markt positionieren, lässt sich ebenfalls anhand von Nutzer-Kommentaren oder -Einträgen in sozialen Netzwerken ableiten. Dies ermöglicht einen indirekten Wettbewerbsvergleich. Social Media Monitoring dient zudem der Marktforschung sowie dem zeitnahen Erkennen und Beheben von Krisenherden. Voraussetzung ist allerdings, dass Posts, Likes und Kommentare entsprechend interpretiert und passende Lösungen schnellstmöglich abgeleitet werden.

Fortsetzung

 


Bildquelle: Peshkova/istock.com

Ähnliche Artikel

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare

Kommentar hinterlassen